Sargans – Zsobok retour: Bericht von einer Reise der Kirchgemeinde Malans
«Das ist ja wie im Prättigau!», so tönt es erleichtert aus einigen Mündern, als es zum Schluss der viertägigen Velotour endlich wieder
bergab geht. Eine Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters macht sich am 4. Juli zu einer Reise auf, um dem Kinderheim in
Zsobok (Rumänien) siebzehn Velos zu überbringen. Dank grosszügiger Spenden aus der Heimat konnten diese in Ungarn gekauft und
dann per Muskelkraft nach Rumänien befördert werden.
Die Reise führt zunächst ab Budapest zum Thermalbadeort Berekfürdö, wo man noch zwei Tage in freundlicher Umgebung Kraft
schöpfen kann. Ab Debrecen beginnt mit dem Kauf der Velos der anstrengendere und auch etwas abenteuerlichere Abschnitt der Reise.

Irgendwo im Sand kurz nach Debrecen. (Bild Werne Fetzer)
Das Wetter bietet mit sengender Hitze, Sturm, Regen, Kälte und Nebel ein breites Repertoire seiner Möglichkeiten. Zusätzliche Abwechslung bieten auch die vielen Hunde, die immer wieder laut bellend hinter der Gruppe her hetzen, aber auch die freundlichen Menschen, die am Wegesrand winken und eine gute Reise wünschen. So legt die Gruppe mehr als 200 Kilometer mit etwa 2000 Höhenmetern zurück, bevor sie in Zsobok ankommt.
Die dort erlebte Gastfreundschaft und ein schöner Ausflug nach Klausenburg machen die Strapazen der Reise schnell wieder vergessen. Am 12. Juli kann die Gruppe gut gelaunt die Rückreise in die Schweiz antreten. Zurück bleiben die freundlichen Gastgeberinnen und Gastgeber sowie siebzehn Velos, die dem Kinderheim in Zsobok hoffentlich noch lange gute Dienste leisten werden.
(Text: Vera Husfeldt)