Die Reformation und die Welt
In Genf hat die reformierte Kirche die Gestalt gewonnen, in der wir sie bis heute kennen. Der reformatorische Aufbruch in Zürich wäre vielleicht eine regionale Angelegenheit geblieben, wenn nicht Johannes Calvin in Genf die Flamme der Reformation auf einen Leuchtturm gesetzt hätte, von wo aus ihr Licht bis heute in die Welt hinaus strahlt. Spuren und Auswirkungen der Reformation sind in Genf überall zu finden. Die Grundlagen für das moderne internationale Genf wurden im 16. Jahrhundert gelegt. Sowohl Henri Dufour, der friedensstiftende General im Sonderbundskrieg, als auch Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, waren Kinder des Genfer Protestantismus. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Rotem Halbmond (IKRK), die Vereinten Nationen (UNO), der Weltkirchenrat und andere Institutionen geben Zeugnis vom weltverändernden Anspruch der reformatorischen Bewegung. Im Rahmen dieser Reise ist ein Besuch des UNO-Sitzes sowie des Reformations- und des IKRK-Museums geplant. Neben einem Stadtrundgang und einem Gottesdienstbesuch in der Cathédrale Saint-Pierre bleibt auch Zeit für individuelle Entdeckungen
Wer: Leute ab ca. 15 Jahren, Maximale Gruppengrösse: 30 Personen
Wo: Genf
Wann: Freitag, 15. bis Sonntag 17. Mai 2026 (Auffahrtswochenende)
Leitung: Johannes Bardill, Pfarrer Malans
Kontakt: 079 830 89 83 / johannes.bardill@gr-ref.ch
Kosten: Erwachsene: CHF 200.- (zuzüglich Reisekosten)
Jugendliche: CHF 100.- (zuzüglich Reisekosten), Einzelzimmerzuschlag: 50.-, Ermässigung auf Anfrage
Anmelden: Bis Ende Februar 2026 (Platzzahl beschränkt), mit dem Talon oder per E-Mail oder Telefon
Weitere Informationen im Flyer oder fragen Sie ungeniert bei uns nach.